Netzwerk Integration durch Bildung

„Das Zusammentreffen von Menschen fordert einen wertschätzenden und sensiblen Umgang mit kultureller Differenz und Vielfalt. Dies ist eine Grundvoraussetzung zur Herstellung von Chancengleichheit und Bildungsgerechtigkeit. Integration orientiert sich daher als Querschnittsaufgabe an den Bedarfen und Potenzialen der Menschen in ihren verschiedenen Lebenslagen sowie an den Prinzipien der interkulturellen Öffnung, der Interkulturalität, der Mehrsprachigkeit, der individuellen Förderung.“ (Runderlass des Ministeriums für Schule und Bildung: Vielfalt gestalten – Teilhabe und Integration durch Bildung, 17.12.2019)

Mit diesem Verständnis des Bereichs „Integration durch Bildung“ arbeiten in Nordrhein-Westfalen zahlreiche Personen und Institutionen daran, alle Schülerinnen und Schüler unabhängig von ihrer Herkunft bei der Gestaltung einer erfolgreichen Bildungsbiografie zu begleiten sowie ihre gesellschaftliche Teilhabe und Partizipation zu fördern.

Eine tragende Rolle vor Ort nehmen die Generalistinnen und Generalisten Integration durch Bildung mit ihren Fachberatungen in den Schulabteilungen der 5 Bezirksregierungen ein:






Die Generalistinnen und Generalisten arbeiten in enger Kooperation mit den Ansprechpersonen Integration durch Bildung sowie deren Fachberatungen in den 54 staatlichen Schulämtern.

Darüber hinaus bringen zahlreiche weitere Institutionen in Nordrhein-Westfalen vielfältige Beiträge in das Netzwerk „Integration durch Bildung“ ein:

„Kommunales Integrationsmanagement NRW“ – Die Landesregierung fördert die flächendeckende Einführung des Kommunalen Integrationsmanagements in allen 54 Kreisen und kreisfreien Städten in Nordrhein-Westfalen. Das zentrale Ziel des Kommunalen Integrationsmanagements NRW ist es, die Teilhabechancen von Menschen mit Einwanderungsgeschichte weiter zu verbessern. Mit der Novellierung des Teilhabe- und Integrationsgesetzes wurde die dauerhafte Landesförderung für das Kommunale Integrationsmanagement rechtlich verankert und langfristig finanziell abgesichert.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.mkjfgfi.nrw/kommunales-integrationsmanagement-nrw-0

Das Kompetenzzentrums für Integration (KfI / Dezernat 36) der Bezirksregierung Arnsberg ist – größtenteils NRW-weit – insbesondere zuständig für die Bewilligung von Landesmitteln für:

  • Kreise, kreiszugehörige Gemeinden und kreisfreie Städte, 
  • Kommunale Integrationszentren (KI),
  • Migrantenselbstorganisationen (MSO), 
  • Integrationsagenturen (IA),
  • Interkulturelle Zentren, 
  • Vertriebenenverbände, Vereine und Einzelpersonen sowie
  • Strafrechtlich rehabilitierte Opfer der SED-Diktatur.

Hinzu kommen landesweite Zuständigkeiten für Resettlement- beziehungsweise humanitäre Aufnahmeprogramme sowie für die Verteilung von Spätaussiedlern und jüdischen Zugewanderten auf die nordrhein-westfälischen Kommunen.

Das Kompetenzzentrum für Integration ist Netzwerkpartner der Landesstelle Schulische Integration. Einen Bezug zu den Themen Schulische Integration beziehungsweise Integration durch Bildung hat das KfI – neben der Finanzierung von Personalstellen in den Kommunalen Integrationszentren und verschiedenen Einzelprojektförderungen – derzeit auch über die Förderprogramme

  • Integrationschancen für Kinder und Familien / IfKuF (Landesprogramm zum Ausbau der Konzepte „griffbereitMINI“, „Griffbereit“ und „Rucksack KiTa“) sowie 
  • Rucksack Schule NRW (Landesprogramm zum Ausbau des Konzeptes „Rucksack Schule NRW“). 

Das „Elternnetzwerk NRW – Integration miteinander e.V." ist ein Zusammenschluss von rund 300 Migrant*innenselbstorganisationen (MSO) aus über 50 Herkunftsländern. Gegründet von engagierten Müttern und Vätern, die sich für die Bildungschancen ihrer Kinder einsetzten, sind wir darüber hinaus anerkannter Elternverband und treten speziell für die Belange von Eltern mit Einwanderungsgeschichte ein. Daher sind wir ein wichtiger Ansprechpartner der nordrheinwestfälischen Landesregierung hinsichtlich integrations- und bildungspolitischer Fragen. Unsere Arbeit umfasst drei Kompetenzfelder:

  1. Die zielgruppengerechte Vermittlung von bildungs- und gesellschaftspolitisch relevanten Inhalten.
  2. Die Beratung, Unterstützung und Qualifizierung von MSO sowie von Menschen mit Einwanderungsgeschichte, insbesondere von Eltern.
  3. Netzwerkarbeit und Interessenvertretung für die Belange von Menschen mit Einwanderungsgeschichte gegenüber Politik und Öffentlichkeit.

 Unser Ziel ist es, Menschen mit Einwanderungsgeschichte eine gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe in allen Lebensbereichen zu ermöglichen.

Eine wichtige Aufgabe des Elternnetzwerks NRW e.V. ist „Eltern mischen mit – Mitwirken heißt verändern!“. In Kooperation mit kommunalen Partner*innen in ganz NRW werden engagierte Eltern mit Einwanderungsgeschichte zu Eltern-Moderator*innen ausgebildet. Sie geben ihr Wissen über das deutsche Bildungssystem und Möglichkeiten der Elternmitwirkung in Kitas und Schulen in eigens organisierten Veranstaltungen an andere Mütter und Väter weiter. Wichtiges Ziel ist das Empowerment der Eltern, um ihre Mitwirkungsrechte in Anspruch zu nehmen und den Bildungserfolg ihrer Kinder positiv mitzugestalten. 

Weitere Informationen über das Elternnetzwerk NRW e.V. und „Eltern mischen mit“ finden Sie auf unserer Homepage: https://www.elternnetzwerk-nrw.de/eltern-mischen-mit/

Der Landesintegrationsrat NRW ist der Dachverband der kommunalen Integrationsräte und agiert als politische Vertretung der Einwohnerinnen und Einwohner NRWs auf Landesebene. Die Förderung der Potenziale der Menschen mit internationaler Familiengeschichte, die Herstellung von Chancengerechtigkeit, der Kampf gegen jede Art von Rassismus und die Integration neu zugewanderter Menschen, bilden die Schwerpunkte des Landesintegrationsrates NRW. 

Von besonderer Bedeutung ist die Stärkung und Akzeptanz der Menschen mit internationaler Familiengeschichte mit ihren vielfältigen kulturellen Identitäten. Durch die Implementierung der natürlichen Zwei- und Mehrsprachigkeit im Bildungs- und Schulsystem, kann die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wirksam unterstützt werden. Ein Großteil dieser wächst in vielfältigen sprachlichen und kulturellen Kontexten auf und schöpft aus einer Pluralität unterschiedlicher Quellen. Diese Ressourcen werden häufig verkannt oder sogar negativ bewertet. Deshalb ist es wichtig, dass ihre internationale Geschichte im Bildungssystem berücksichtigt und sie ihre spezifischen Potenziale wirksam einbringen können.

Die Landesstelle Schulpsychologie und Schulpsychologisches Krisenmanagement (LaSP NRW) arbeitet im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung in der Schulabteilung der Bezirksregierung Arnsberg. 

Das Team der LaSP NRW setzt sich aus Fachkräften der Schulpsychologie und des schulfachlichen Bereichs zusammen. Die LaSP NRW ist denselben berufsethischen und rechtlichen Grundprinzipien schulpsychologischer Arbeit unterworfen wie die Schulpsychologie, insbesondere Schweigepflicht, Freiwilligkeit der Inanspruchnahme, Unabhängigkeit und Allparteilichkeit.

Die wesentlichen Aufgabenschwerpunkte der LaSP sind im RdErl LaSP vom 24. November 2021 festgeschrieben und umfassen u.a. 

  • die Qualitätssicherung und -entwicklung im Bereich Schulpsychologie und im Bereich Schulpsychologisches Krisenmanagement

  • die Beratung von Funktionsträgern in Schulaufsicht und Schulpsychologie.

Mit Blick auf Aufgaben im Bereich der schulischen Integration von u.a. neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Schule werden unter anderem folgende Aufgaben wahrgenommen:

  • Kooperation mit relevanten Institutionen, die im Bereich der Integration in der näheren Schulumgebung und / oder Kommunen tätig sind 

  • Unterstützung bei Programmen und Projekten dieser Institutionen durch schulpsychologische fachliche Impulse rund um das Thema Integration

  • Bedarfsorientierte Beratung der Oberen und Unteren Schulaufsicht sowie der Schulpsychologischen Beratungsstellen bei (schul-)psychologischen Fragen zur Integration.

  • Vermittlung und Erarbeitung von Angeboten zur (schul-)psychologischen Begleitung der Aufnahme und Integration u.a. von neu zugewanderten Kindern und Jugendlichen in Schule, zum Beispiel im Hinblick auf den Umgang mit Traumatisierungen.

Die Landesstelle für den Schulsport NRW (LfS) unterstützt die Schulaufsichtsbehörden, die Beraterinnen und Berater im Schulsport und die Ausschüsse für den Schulsport in den Kreisen und kreisfreien Städten bei der Qualitätsentwicklung und Wahrnehmung ihrer vielfältigen Aufgaben. Weiterhin werden in Zusammenarbeit mit dem Schulministerium landesweite Programme entwickelt und durchgeführt.

Die Landesstelle für den Schulsport bietet im Bereich „Integration im und durch Sport in der Schule“ Unterstützungsangebote für Schulen:

  • Im Schulsportportal erhalten Schulen zweisprachige Tipps und Informationen für Kinder und Jugendliche mit wenig Schwimmerfahrung in neun verschiedenen Sprachen zum Download. Bei der Unfallkasse NRW können diese Informationen in gedruckter Form bestellt werden. 

  • Die "Bilddatenbank Schulsport" bietet sehr hilfreiche Materialien für einen sprachfördernden Sportunterricht.

  • Geplant ist der Aufbau einer Symboldatenbank für den sprachsensiblen Sportunterricht. Weitere Materialien wie zum Beispiel die Broschüre „Mit Bewegung besser Deutsch lernen“ finden Sie hier.

Angebote der QUA-LiS im Bereich Interkulturelle Bildung

Die Qualitäts- und UnterstützungsAgentur – Landesinstitut für Schule des Landes Nordrhein-Westfalen (QUA-LiS NRW) bietet im Bereich „Interkulturelle Bildung“ unterschiedliche Unterstützungsangebote für Schulen. 

Im Online-Angebot „Interkulturelle Bildung“  erhalten Schulen u.a. praxisnahe und veränderbare Unterrichtsmaterialien für eine diversitätsbewusste Arbeit mit Schülerinnen und Schülern. Das Angebot umfasst u.a. eine interaktive Landkarte mit Kontaktdaten von außerschulischen Ansprechpersonen aus dem Themenbereich sowie Tagungsdokumentationen von Fachtagungen der QUA-LiS zur interkulturellen Schulentwicklung. Derzeit liegt ein Schwerpunkt auf der Unterstützung des DaZ- und HSU-Unterrichts durch beispielhafte Kurse für Logineo LMS NRW und darauf abgestimmte Informationsangebote.

Darüber hinaus werden Informationen und Materialien zum sprachsensiblen Fachunterricht, zu Sprachfeststellungsprüfungen und zu Sprachprüfungen im Herkunftssprachlichen Unterricht bereitgestellt. 
 

Lehrkräftefortbildung NRW

Regionale Bildungsnetzwerke sind aus der Erkenntnis erwachsen, dass die zahlreichen Querschnittsaufgaben im Bildungsbereich nur durch Vernetzung zu bewältigen sind. Seit der Gründung der ersten RBN im Jahr 2008 gestalten Regionale Bildungsnetzwerke in mittlerweile 52 Kreisen und Kommunen in Nordrhein-Westfalen Bildungslandschaften vor Ort.

RBN verstehen sich als eine staatlich-kommunale Verantwortungsgemeinschaft, in der sich Land, Kommunen und alle relevanten Bildungsakteure einer Region vernetzen und miteinander kooperieren. Durch gemeinsames, abgestimmtes Handeln sollen die Bildungschancen insbesondere von Kindern und Jugendlichen in den einzelnen Regionen NRWs gefördert werden. 

Die Handlungsfelder der einzelnen Netzwerke entstehen aus den jeweiligen Bedarfen einer Region und werden vor Ort festgelegt. 

Welche Rolle spielt die Integration durch schulische Bildung in der RBN-Arbeit?

Das Leitziel Regionaler Bildungsnetzwerke ist Bildungsgerechtigkeit. Daher ist Integration durch schulische Bildung ein zentrales Anliegen von RBN. Das Querschnittsthema Integration berührt zahlreiche Handlungsfelder der RBN, zum Beispiel Ganztag, Sprachliche Bildung und Übergänge entlang der Bildungskette.

Als Schnittstellenmanager arbeiten die Regionalen Bildungsbüros mit den Kommunalen Integrationszentren und mit anderen relevanten Akteuren im Feld der Integration zusammen. Informationen zur schulischen Integration werden von vielen Regionalen Bildungsbüros als Geschäftsstellen der RBN systematisch gesammelt, aufbereitetet und weitergegeben.

Eine Stärke der Regionalen Bildungsnetzwerke ist ein auch über die schulische Bildung hinausgehender Blick entlang der Bildungskette. Die Regionalen Bildungsbüros koordinieren hierbei die Kooperation verschiedener Bildungsakteure, initiieren belastbare Vernetzungsstrukturen und sorgen für die Weiterverbreitung von Erfahrungen, Informationen und Material im Sinne guter Praxis. 

Sie tragen so dazu bei, Synergien zu erzeugen sowie die Integration durch Bildung in den Regionen nachhaltig zu gestalten.

Die Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund ist eine umfassende Aufgabe für Schulen in Nordrhein-Westfalen. In diesem Kontext kann die Qualitätsanalyse NRW Schulen bei der Arbeit unterstützen.


Auf der Grundlage des Referenzrahmens Schulqualität NRW wird die Qualitätsanalyse in einem landesweit einheitlichen Verfahren an allen Schulformen durchgeführt. Zuständig sind die Dezernate 4Q der fünf Bezirksregierungen. 
 

Aufgabe der Qualitätsanalyse NRW ist es, der jeweiligen Schule eine datengestützte Rückmeldung zum Stand der Schul- und Unterrichtsentwicklung zu geben, insbesondere zur Qualität ihrer Bildungs- und Erziehungsarbeit. Dabei werden die Besonderheiten und die unterschiedlichen Rahmenbedingungen der Einzelschule berücksichtigt. Das Verfahren ist eingebettet in eine abgestimmte Kooperation zwischen der einzelnen Schule, der Schulformaufsicht, der Fortbildung und der Qualitätsanalyse.
 

In Zusammenarbeit mit der Schule und mit Hilfe von standardisierten Verfahren und Instrumenten werden Erkenntnisse zu folgenden Fragen gewonnen:

  • Wie lehren die Lehrkräfte, wie lernen die Schülerinnen und Schüler?
  • Wie leben und arbeiten die schulischen Gruppen miteinander?
  • Wie steuert die Schulleitung die Schulentwicklung? Wie wirken die schulischen Akteure zusammen, um den Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule zu erfüllen? 
     

Im Kontext „Integration durch Bildung“ betrifft dies unter anderem die Bereiche Schülerorientierung im Unterricht, standortbezogenes Bildungsangebot, durchgängige Sprachbildung, Werte und Normen, respektvoller Umgang, Berücksichtigung von Diversität, Kooperation in der Schule mit externen Partnern. 

Mit Bezug zu dem landesweiten Auftrag, Integration durch Bildung zu fördern, werden mit dem Verfahren der Qualitätsanalyse Aspekte der durchgängigen Sprachbildung im Unterricht und der Förderung der interkulturellen Kompetenz in den Blick genommen. 

Dies zeigt sich insbesondere in

  • dem Aufbau von personalen und sozialen Kompetenzen (Verantwortungs-bereitschaft, Stärkung des Selbstbewusstseins, Teamfähigkeit, Konflikt-fähigkeit),
  • der Berücksichtigung der individuellen Lernausgangslagen,
  • Differenzierungsmaßnahmen im Unterricht,
  • sprachsensiblem Unterricht für alle Lernenden,
  • der Unterstützung des Lernens und Lehrens mithilfe digitaler Tools, der außerunterrichtlichen Förderung.
     

Darüber hinaus werden auch die pädagogischen Konzepte der Schule hinsichtlich der Berücksichtigung von kulturellen und sprachlichen Kompetenzen sowie der Integration von Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund in den Blick genommen. 
In einer Rückmeldung und einem abschließenden Bericht werden die Ergebnisse dargestellt und Impulse zur Weiterentwicklung gegeben. So kann die Schule gezielt ihre pädagogischen Konzepte und die Unterrichtsarbeit reflektieren und weiterentwickeln, um einen umfassenden Beitrag zu gelingender Integration und einer Förderung der Sprach- und Sozialkompetenzen zu leisten.
 

Ziel ist es, die Qualität der Bildung zu erhöhen und somit die Chancengleichheit für alle Schülerinnen und Schüler zu sichern.
 

FAIR – die Fachstelle für Islamischen Religionsunterricht - ist am 01.08.2021 infolge der Kooperation zwischen dem nordrheinwestfälischen Ministerium für Schule und Bildung sowie der Stiftung Mercator GmbH  ins Leben gerufen worden. Standort der FAIR ist das Pädagogische Institut in Villigst, Schwerte.

FAIR bezweckt zum einen die Unterstützung der Lehrkräfte im Islamischen Religionsunterricht (IRU) durch fachwissenschaftliche Fortbildungsangebote. Zum anderen strebt sie die Entwicklung fachdidaktischer Unterrichtsmaterialien für den Islamischen Religionsunterricht an.

Weiterhin engagiert sich die FAIR für den interreligiösen Dialog  und die Vernetzung mit anderen Religionslehrkräften

Die Auridis Stiftung engagiert sich seit 2006 für eine Gesellschaft, in der alle Kinder möglichst große Chancen haben, sich optimal zu entwickeln. Als Förderstiftung von ALDI SÜD finanziert und inhaltlich unabhängig, fördert die Stiftung Projekte zur Verbesserung der Aufwachsensbedingungen von Kindern. 

Ein Fokus des Förderengagements liegt auf der Integration von Kindern mit Zuwanderungsgeschichte. Durch Programme wie "Rucksack Schule" und "Rucksack Kita" unterstützt die Stiftung Eltern mit Migrationshintergrund beim Spracherwerb und begleitet sie bei der Bildungsbegleitung ihrer Kinder. 

Der "Bücherkoffer NRW" fördert Mehrsprachigkeit und kulturelle Vielfalt in Schulen. Zudem werden Familien durch sogenannte "Integrationsbegleiterinnen" bei der Integration in das deutsche Bildungssystem unterstützt. Weitere Informationen zu den Projekten der Auridis Stiftung finden Sie unter: https://www.auridis-stiftung.de/

Die Stiftung

  • Die Reinhard Mohn Stiftung möchte Bildungschancen verbessern: Bildung als Schlüssel zur gesellschaftlichen Teilhabe.
  • Die Vision der Reinhard Mohn Stiftung ist, dass alle Kinder und Jugendlichen so gefördert und unterstützt werden, dass sie ihre Potenziale unabhängig von ihrer Herkunft bestmöglich entwickeln können.
  • Vorbilder für die Arbeit der Reinhard Mohn Stiftung sind insbesondere die Modelle der Schulbehörden in Toronto und Zürich. In diesen Orten ist es bereits gelungen, die herkunftsbedingten Leistungsunterschiede zwischen Kindern und Jugendlichen erkennbar zu reduzieren.
  • Mit ihren Bildungsprojekten in Ostwestfalen-Lippe fühlt sich die Reinhard Mohn Stiftung den Visionen ihres Gründers eng verbunden.

Die Projekte der Reinhard Mohn Stiftung setzen an folgenden Punkten an:

- individuelle Förderung,
- Beteiligung der Eltern,
- gelingende Übergänge im Bildungssystem,
- Zusammenarbeit multiprofessioneller Teams,
- Öffnung und Kooperation von Schulen und Kitas im Sozialraum sowie datenbasierte Planung und Steuerung der Entwicklungsprozesse.

Alle Maßnahmen sollen einen Beitrag für die Verbesserung der Qualität der Bildungsprozesse in Kitas und Schulen leisten. Die Bildungsprojekte wirken entlang der Bildungsbiographie – von der Kita bis zum Studien- oder Berufseinstieg. Die Projekte werden regelmäßig evaluiert, um die Umsetzung zu verbessern und die Wirksamkeit zu überprüfen. Die Inhalte und Umsetzungserfahrungen sollen für einen Transfer zur Verfügung stehen. Die Maßnahmen konzentrieren sich auf Ostwestfalen.

Mehr Informationen unter: Reinhard Mohn Stiftung

DOMiD e.V. – Dokumentationszentrum und Museum über die Migration in Deutschland

Das ZMI – Zentrum für Mehrsprachigkeit und Integration, ist eine Kooperationseinrichtung der Bezirksregierung Köln, der Stadt Köln und der Universität zu Köln, die sich für die Stärkung der Mehrsprachigkeit in der Bildungslandschaft und Gesellschaft einsetzt. 

Um dieses Ziel zu verfolgen, koordiniert das ZMI unter anderem zahlreiche Aktivitäten. Schwerpunkt ist dabei die Förderung und Einbeziehung der Mehrsprachigkeit und der Herkunftssprachen aller Menschen in Bildungsprozesse und Lebenswirklichkeit. 

Einen Überblick über unsere Projekte, Kooperationen, Veranstaltungen und Publikationen finden Sie auf unserer Homepage: https://www.zmi-koeln.de/

Die Auflistung der Einrichtungen erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten Sie Ihre Institution in der Darstellung vermissen, senden Sie uns bitte eine lasi [at] bra.nrw.de (Mail) an lasi [at] bra.nrw.de